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Museumsschiff "Greundiek"

Leben an Bord - Die Familien der Offiziere




Rita Dölling und Kinder

Auf den Frauen zuhause lastete die gesamte Verantwortung des Haushaltes und der Kindererziehung. Wäsche, Proviant und Ersatzteile mussten oft in der Nacht auf die Schleuse in Brunsbüttel gebracht werden, wenn das Schiff durch den Kanal kam. Verhandlungen mit Maklern, Schiffsausrüstern und Banken zählten ebenfalls zu den Aufgaben der Kapitänsfrau.

In den großen Ferien kamen Frau und Kinder an Bord. Für die Kinder waren das Abenteuerferien, und sie lernten früh fremde Städte kennen. Unter dem Kostendruck der siebziger Jahre machten dann viele Kapitänsfrauen das Steuermannpatent so wie Frau Rita Dölling und fuhren als Besatzung.

Auch die Steuerleute brachten in den Ferien gerne ihre Familie mit. Die Döllings, die das Schiff von 1965 bis 1986 betrieben, hatten vier Kinder, so wurde der Platz leicht knapp.
Gekocht wurde grundsätzlich vom Schiffsjungen, unter der direkten Anleitung des Kapitäns – jedenfalls so lange seine Frau nicht an Bord war und die Mannschaft umsorgte.

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