K U L T U R    I N    D E R    R E G I O N



Museumsschiff "Greundiek"

Das Stader Küstenmotorschiff und seine Geschichte von 1965 bis 1986


Links: „Rita Dölling“
Mitte: Eigner/Kapitän Henry Dölling
Rechts: Steuerfrau Rita Dölling

1965 ging das Schiff an Kapitän Henry Dölling in Assel über und wurde auf den Namen der Ehefrau "Rita Dölling" umgetauft. Auch Henry Dölling holte Holz aus Schweden und Finnland, Kohle aus England. Er transportierte so ziemlich alles, was anfiel, und weitete sein Fahrgebiet nach Spanien aus. Der Strukturwandel in der Schifffahrt führte immer mehr zum Containertransport.


1972 stellte Henry Dölling das Schiff auf Containertransport um. Zuletzt pendelte die "Rita Dölling" im Charterdienst der Hapag/Lloyd zwischen Hamburg und Westeuropa. Unter dem harten Konkurrenzdruck größerer Kümos und der LKWs musste überall gespart werden. Schon immer fuhren die Ehefrauen, wenn es Familie und Kinder zuließen, auf dem Schiff mit. Regulär gemustert ersetzten sie einen Decksmann. Um die Heuer für den Steuermann zu sparen, erwarb 1983 die Ehefrau und Namensgeberin Rita Dölling, zusammen mit zwölf anderen Seemanns/ Kapitänsfrauen im gleichen Kurs, das Patent A- Kü. Von 1985 an fuhr Rita Dölling erfolgreich als Steuerfrau auf dem Schiff, das ihren Namen trug. Doch das Überleben in der Küstenschiffahrt wurde immer schwieriger.

Weiter in der Geschichte der GREUNDIEK





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