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Museumsschiff "Greundiek"
Technik im Ruderhaus -
Schiffsführung
 Links:
Ruderhaus (Originalzustand) Rechts: Am Funkpeiler
Das
Zentrum des Ruderhauses ist das Steuerrad, dessen Bewegungen bei
der "Greundiek" rein mechanisch auf das Ruder
übertragen werden; ein kleiner Zeiger gibt den aktuellen
Ausschlag des Ruders an. Direkt vor dem Steuerrad ist der große
Steuerkompass angeordnet. Damit er möglichst wenig
abgelenkt wird, ist das Ruderhaus aus Holz gebaut. Der Einfluss
der Eisenmassen des Rumpfes wird durch kleine Magnete weitgehend
kompensiert. Die verbleibende "Deviation" ist in einer
Tabelle erfasst und wird bei der Arbeit in der Seekarte
berücksichtigt.
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Bei sichtigem Wetter konnte die Position des
Schiffes mit Hilfe von Feuerschiffen, Tonnen, Leuchttürmen,
Baken und allgemeinen Landmarken bestimmt werden. Bei
unsichtigem Wetter konnte sich die Schiffsführung in den
ersten Dienstjahren des Schiffes nur auf die Seitenpeilungen
mit dem Funkpeiler verlassen (noch vorhanden!). Die Richtung
der Funksender an Land, die in der Seekarte verzeichnet waren,
konnte durch Suchen des Empfangsminimums mit dem Kopfhörer
ermittelt werden (heute zeigt ein Satelliten-Navigations-Gerät
(GPS) den Standort auf wenige Meter genau an).1972 kamen
Radargerät und Echolot an Bord. Radarberatung von Land her
kam z.B. auf der Elbe hinzu.
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