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Beitrag 'Zwischen Elbe und Weser' Stand: 11.02.02
Museale Bestandsbewahrung im Elbe-Weser-Dreieck
– 10 Jahre Förderung im Stadtmuseum Cuxhaven –
von Andreas Wendowski-Schünemann
Museale Arbeit gestalte sich seit eh und je als recht vielfältig, von der Öffentlichkeit meist nur durch die Präsentation von Ausstellungen und neuen Exponaten wahrgenommen. Eine Vielzahl wichtiger Arbeiten im Museum werden darüber hinaus verrichtet, die kaum einem bekannt und ohne den Blick hinter die Kullissen auch nicht ersichtlich sind. Neben den, von der Öffentlichkeit geschätzen Ausstellungsaktivitäten zählen Pflege, Erfassung und Auswertung musealer Sammlungsbestände zu den Kernaufgaben und Zielen, die didaktische Präsentation bildet quasi den Abschluss vorhergehender Arbeit.
Bestandspflege und Bestandsbewahrung – die Sorge um den Erhalt von Sammlungsbeständen – stellt so manches Museum vor eine schwierige Problemlage, denn sie setzt in aller Regel fachlich qualifizierte Behandlung der Exponate voraus. Vor allem die kleineren Museen verfügen selten über einen eigenen, zum Mitarbeiterstab des Hauses gehörenden Restaurator / Restauratorin, die sie dann in die Lage versetzen, notwendige und ausreichende restauratorische und konservatorische Maßnahmen zum Erhalt des Sammlungsbestandes durchführen zu lassen.
Dieser Situation sah sich das Stadtmuseum Cuxhaven seit langer Zeit ausgesetzt, konnte doch im Laufe von rund 60 Jahren Erwerb eine Sammlung aufgebaut werden, die neben der jüngeren Geschichte (Volkskunde) vor allem die Ur- und Frühgeschichte des südlichen Elbemündungsgebietes in umfassender Art und Weise überliefert hatte. Diese Arbeit ist ganz wesentlich mit dem Namen Karl Waller verbunden, er hatte in jahrzehntelanger ehrenamtlicher Tätigkeit eine Vielzahl an archäologischen Funden für die Nachwelt retten können. Erforderliche und notwendige restauratorische Behandlung der geborgenen archäologischen Funde konnten über die Jahre hinweg kaum durchgeführt werden, so dass es Ende der 1980iger Jahre zu einem drohenden Zerfall der bedeutsamen archäologischen Sammlung und damit zu einem dauerhaften Verlust wichtiger kulturhistorischer Quellen gekommen wäre.
Erst auf die Initiative des Landschaftsverbandes Stade konnte seit 1991 durch eine beispielhafte Kampagne – dem Förderpragramm zur musealen Bestandsbewahrung – einem drohenden Verlust entgegen gewirkt werden.
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Jahr
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Anzahl: Metall
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Anzahl: Keramik
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Bemerkungen
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1991
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19
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7
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Bei den restauratorisch und konservatorisch behandelten Metallfunden handelt es sich i. d. Regel um Beigabenkomplexe einer Bestattung. Diese setzen sich nicht selten aus mehrere Einzelobjekten (Beigaben) zusammen, so dass weit mehr als die, in der Summe genannte Anzahl behandelt worden sind (etwa dreimal so viele Einzelstücke).
Neben der retauratorisch-konservatoischen Behandlung der Einzelobjekte erfolgten im Bedarfsfall auch röntgenspektrometrische Analysen.
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Bilanz: 2001
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insgesamt:
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davon Eigenmittel:
Stadt Cuxhaven
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Zuschuss
LV-Stade:
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Zuschuss Land
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317.000,-- DM
(162.079,-- Euro)
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106.000,-- DM
(54.197,-- Euro)
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81.000,-- DM
(41.415,-- Euro)
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130.000,-- DM
(66.468,-- Euro)
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Bilanz: 2001
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Anteil Summe
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% Förderung
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Eigenmittel, Stadt Cuxhaven
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106.000,-- DM
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33,44 %
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Fördermittel, Land
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130.000,-- DM
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41,01 %
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Fördermittel LV Stade
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81.000,-- DM
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25,55 %
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insgesamt:
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317.000,-- DM
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100%
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