LANDSCHAFTS- VERBAND
 STADE

Bauernhof

Baustein Op den Buurnhoff

„Op den Buurnhoff“ (Grüne Mappe):

  • Wir erkunden einen Bauernhof“ – Hierzu haben wir einen (hochdeutschen!) Ratgeber beigelegt, der viele nützliche Tips enthält, wenn ein solcher Tag ein echtes Unterrichtserlebnis werden soll. Die Sammlung von plattdeutschen Wörtern zum Thema Bauernhof (Kopiervorlage) können sie dann Kleingruppen an die Hand geben. Die SchülerInnen sollen sie dann vor Ort zuordnen.
  • „Plattdütsche Rezepte utproberen“ – Stockbrot am Lagerfeuer, ein echter Klassiker, besonders auf Klassenfahrten! Auch für ein gemeinsames Mittagessen gibt es einen Vorschlag. Beide Rezepte reichen für 10 – 15 Kinder. Viel Spaß beim Kochen! Die Küche als Unterrichtsraum bietet auch die Möglichkeit, die verschie-densten Gegenstände mit den plattdeutschen Begriffen zu beschriften. Dann können die Kinder vielleicht sogar versuchen, sich während des Kochens mit kurzen Sätzen auf platt zu verständigen, z. B. „Geihst du in de Spieskomer? Kannst du mi denn een Pund Botter mitbringen? Besten Dank!“
  • „Das Reetdachhaus“ – 9 Blätter zum niedersächsischen Hallenhaus (Bauernhaus)
  • „Rundstücken, Melk un Marmelaad“ – Dieses Leseheft mit kurzen Texten rund um den Bauernhof legen wir in einer plattdeutschen und in einer hochdeutschen Version bei, so dass Sie die jeweilige Übersetzung (weitgehend) direkt nachlesen können. Und nicht vergessen: Der Landschaftsverband Stade organisiert im jährlichen Wechsel plattdeutsche Vorlese- und Theaterwettbewerbe (s. Baustein „Hölp för den School- mester“). Mitmachen lohnt sich, und das gilt auf keinen Fall nur für die SiegerInnen!

     

    „Dat plattdütsche Vertellbook“ – Hier dürfen die Kinder plattdeutsche kurze oder sogar schon etwas längere Geschichten schreiben, nicht nur rund um den Bauernhof. Wichtig dabei: Lassen Sie die Kinder so schreiben, wie sie das Plattdeutsche sprechen oder hören, so werden Berührungsängste vermieden. Für Spezialisten geben natürlich die beigelegten Wörterbücher die Möglichkeit zur Korrektur. Einige Geschichten-anfänge sind schon vorgegeben. Kleben Sie ruhig einige Geschichten Ihrer Klasse in

    das Buch hinein. Vielleicht machen wir dann irgendwann ein echtes Buch daraus, also AutorInnen oder Klasse nicht vergessen!

     

    „Buurnhoff-Memory“ – ein an sich ja recht einfaches Spiel, aber mit den plattdeutschen Begriffen erhöht sich der Schwierigkeitsgrad doch beträchtlich. Wie wäre es, wenn die SchülerInnen nach dem Spielen ihr eigenes Memory auf „platt“ herstellen? Das funktioniert übrigens auch mit laminierten Fotos, vielleicht ja vom Unterrichtsgang.... Alternativ kann das Memory auch als „Domino-Spiel“ eingesetzt werden.

     

    „Deertenquartett“ – Die SchülerInnen brauchen sicher keine Anleitung, um Quartett zu spielen. Diese Spielkarten geben aber sehr interessante Informationen zu den einzelnen Tieren. Wieder könnte man ein eigenes (Foto-)Quartett in Gruppenarbeit mit kurzen Erklärungen herstellen. Ganz Ehrgeizige werden sogar versuchen in die Informationen zu übersetzen.

     

    „Deerten föhlen“ – die zahlreichen Möglichkeiten von Fühlkisten oder –säcken kennen Sie sicher selbst gut genug. Nur so viel zur Erläuterung: Im Sack befinden sich drei Gruppen von Gegenständen: Bauernhoftiere, Zootiere und Gegenstände des täglichen Lebens. Für die erste Gruppe kann die Wörterliste (Kopiervorlage) erneut eingesetzt werden. Übrigens: weitere Tiere und Gegenstände können gerne hinzugefügt werden.

     

    „Kalli Glubber“ – ein total verrücktes plattdeutsches Comic über Ferien auf dem Bauernhof.

    Erläuterungen: H.-H. Kahrs