L A N D S C H A F T S V E R B A N D   S T A D E:   T H E A T E R    A U F   D E M   F L E T T



Landschaftsverband Stade:


Das plattdeutsche Seminar-Projekt
„Theater auf dem Flett":


Das seit 1991 bestehende „Theater auf dem Flett" versteht sich als Seminar für Spielerinnen und Spieler aus den plattdeutsch sprechenden Laienbühnen zwischen Elbe und Weser. Durch die dreimonatige Probenzeit mit einem professionellen Regisseur/einer professionellen Regisseurin, an die sich die Aufführungstournee anschließt, soll eine Verbesserung der Leistungen aller Beteiligten erreicht werden. Finanziell gefördert wird dieser niederdeutsche Schulungs- und Aufführungslehrgang schon von Anfang an durch die Stiftung „Alles Gute" der Kreissparkasse Stade.


Theater auf dem Flett 2004:

Der Landschaftsverband Stade setzt das „Theater auf dem Flett" auch m Jahr 2004 fort. Unter der Regie von Klaus Marth, Bremervörde, wird „Tippelbröder“ einstudiert werden, ein Schauspiel in drei Akten von Hans Balzer. Nach der Probenzeit, die im März beginnen soll, wird das „Theater auf dem Flett” im September und Oktober auf Tournee durch das Elbe-Weser-Dreieck gehen und Aufführungen auf den Fletts der Heimathäuser zwischen Elbe und Weser geben. Beim Theater auf dem Flett werden solche Stücke gespielt, die heiter sind und Freude bereiten, die aber auch von Ernsthaftigkeit und von leisen Tönen geprägt sind. Neben dem darstellerischen Spiel soll auch die besondere Kraft und Qualität der plattdeutschen Sprache zum Ausdruck kommen. Hans Balzers „Tippelbröder” (De Dör na buten) ist ein ernstes Stück mit heiteren Zügen. Mit den „Tippelbrödern” Olle und Dirk, mit der „Plünnenfrau” Lise und ihrer Tochter Tine, mit dem Artisten Harry und dem Fabrikdirektor Hermann hat es sehr eindringliche Charaktere. Es spielt in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts, seine Aussage und seine 'Welt' haben aber auch Bezug zu unserer Gegenwart.



Termine und Daten:

Aufführungen:

17. und 18. September
Mehedorf, Heimathaus

24. und 25. September
Fischerhude, Haus Irmintraut

1. und 2. Oktober
Stade, Altländer Bauernhaus auf der Insel

8. und 9. Oktober
Beckdorf, Heimathaus

14., 15. und 16. Oktober
Lilienthal-Worphausen, Lilienhof

22. und 23. Oktober
Lamstedt, Heimathaus

29. und 30. Oktober
Kutenholz, Heimathaus ‘Op de Heidloh’


Ansprechpartner beim Landschaftsverband Stade:
Hubert Hansel, Telefon 04141/410 511
Dr. Hans-Eckhard Dannenberg, Tel. 04141/46 300
Oder per Post an den Landschaftsverband Stade, Im Johanniskoster, 21682 Stade, Fax: 04141/47163 Auch per e-mail:




Das Theater auf dem Flett im Jahr 2003:

Im Jahr 2003 zeigte das „Theater auf dem Flett" das Stück „.. un baven wahnen Engel" von Jens Exler. Dieses vergnügliche Lustspiel in drei Akten spielt etwa 1960, einer Zeit, in der Mietwohnungen noch „zugewiesen" wurden, in einer norddeutschen Großstadt. Im Dachgeschoß eines Mietshauses wohnen die Schwestern Elvira und Helene Engel. Beide möchten die Wohnung der unter ihnen lebenden Familie Schlüter übernehmen. Die beiden ältlichen Frauen verlassen sich darauf, daß niemand ihnen etwas Böses zutrauen würde und versuchen mit allen Mitteln, die Schlüters aus ihrer Wohnung zu vertreiben. Dabei verwickeln sie sich immer mehr in ihr eigenes Gespinst aus Lügen und Intrigen und merken nicht, daß auch andere nicht ganz ehrlich mit ihnen umgehen. Für weitere unerwartete Entwicklungen sorgen dann noch Karin, die Tochter der Schlüters, Klaus, der Neffe der Schwestern Engel, Alma, eine ebenfalls nicht immer ganz ehrliche und sehr resolute Nachbarin, sowie der Vermieter Babbel, dessen Leben nicht zuletzt Almas wegen nicht immer ein Zuckerschlecken ist.. Aus dieser Situation heraus entwickelt sich sich ein vergnügliches, aber auch spannendes Theaterstück, bei dem sogar einer der Beteiligten des Mordes an einer der Schwestern Engel verdächtigt wird.



Das seit 1991 bestehende „Theater auf dem Flett" versteht sich als Fortbildungsseminar für Schauspielerinnen und Schauspieler aus den Laienbühnen zwischen Elbe und Weser. Durch die mehrmonatige Probenzeit, der sich die Aufführungstournee mit 17 Aufführungen an 8 Orten im Elbe-Weser-Dreieck anschließt, soll eine Professionalisierung aller Beteiligten erreicht werden.



Mitglieder des Ensembles Theater auf dem Flett 2003 bei der Probe



Mitglieder des Ensembles „Theater auf dem Flett" 2003 bei der Probe.
Foto oben: Rüdiger Lubricht, Worpswede.

Im Jahr 2002 wurde das Stück „Speel um't Hart", ein Lustspiel in vier Akten von Ingeborg Andresen, gezeigt.

Plakatentwurf: Dirk BehrensDieses vergnügliche Lustspiel in vier Akten spielt am Anfang der dreißiger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts. Auf einem Hof in Norddeutschland, dem Reithof, führt Hete das Kommando. Hete ist alleinstehend, nachdem sie vor 20 Jahren von ihrem Bräutigam verlassen wurde, als er erfuhr, daß sie nicht viel erben würde, „Heute" sind Hete und ihre 20 Jahre jüngere Schwester Anke Erbinnen zweier Höfe, beide von Verwaltern bewirtschaftet - Jochen auf dem von Hete regierten Reithof und Jan auf dem Anke zufallenden Hörnhof. Hete ist verbittert und mißtrauisch allen Männern gegenüber. Als Jan um Anke wirbt, ist für Hete klar, daß es ihm nur um den Hörnhof geht und sie interveniert. Jochen kennt Hetes Einstellung und verbirgt seine Liebe zu ihr, um nicht in denselben Verdacht zu geraten. Schließlich taucht noch ein verwitweter neuer Besitzer eines Nachbarhofes auf und aus dieser Situation heraus erwachsen viele vergnügliche Dialoge um Heirat, Liebe, Erbschaft und Rache.


Mitglieder des Ensembles „Theater auf dem Flett" 2002 (v.l.): Günter Schulz (Westerholz), Günther Gooßen (Gräpel), Gisela Wedemeier (Kranenburg), Wolfgang Steinhausen (Schiffdorf), Heinz Knippenberg (Imsum), Gotthard Schröter (Ahrensmoor), Meike Stelljes (Mehedorf), Hermann Scholz (Köhlen). Foto: Rüdiger Lubricht, Worpswede



Theater auf dem Flett im Jahr 2001:

„De verflixte Strump"
Eine Szene aus der Inszenierung im Jahr 2001. Foto: Rüdiger Lubricht, Worpswede

Im Jahr 2001 zeigte das „Theater auf dem Flett" das Stück „De verflixte Strump" von Hans Balzer.





Nähere Informationen: Landschaftsverband Stade, Tel. 04141/46300, Fax 04141/47163, e-mail:





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