Neuerscheinung:
- Thomas Vogtherr:
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Iso von Wölpe, Bischof von Verden (1205 - 12
31)
Reichsfürst, Bischof, Adliger
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Reichsfürst
- Bischof - Adliger. Der Untertitel des Buches
nennt das Spannungsfeld, in dem sich das Leben des Verdener
Bischofs Iso von Wölpe bewegte. Der Reichsfürst:
Iso reiste zum Papst nach Rom und zum Hof Kaiser Friedrichs II.,
der sich damais in Süditalien aufhielt. Er agierte auch an
zahlreichen anderen bedeutenden Höfen seiner Zeit. Er schuf
durch gezielten Gütererwerb die Grundlagen für die
Territorialherrschaft der Verdener Bischöfe. Ohne Iso hätte
es das Hochstift Verden, die Keimzelle des Gebietes, das seit dem
späten 19. Jahrhundert von den Altkreisen Verden und
Rotenburg abgedeckt wurde, so nie gegeben.
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Der Bischof: Iso
kümmerte er sich intensiv um die Belange seines groBen
Bistums, das sich von Verden im Westen und vom Alten Land an der
Elbe im Norden über die Lüneburger Heide hinweg bis in
die nordwestliche Altmark erstreckte. Ais Bischof war er aber
auch außerhalb seines Bistums tätig, beispielsweise
als er sich in päpstlichem Auftrag auf Missionsreisen ins
Baltikum begab.
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Der Adlige: Bischof Iso
entstammte der Familie der Grafen von Wölpe, deren Stammsitz
die Burg Wölpe bei Nienburg war. Seiner Familie blieb er
zeitlebens verbunden und bedachte sie noch in seinem Testament
mit Gütem und Einkünften. Außergewöhnlich
ist auch das ,Nachleben' Bischof Isos von Wölpe. Kaum ein
anderer Verdener Bischof hat so deutliche Spuren im Verdener
Stadtbild hinterlassen wie er: Erhalten geblieben sind bis heute
beträchtliche Teile der von ihm erbauten ersten Verdener
Stadtmauer. Erhalten geblieben ist mit der Andreaskirche die
Kirche des einst von ihm hier gegründeten gleichnamigen
Klerikerstifts.
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Erhalten hat sich in dieser
Kirche schließlich auch und vor allem Isos prachtvoll
gestaltete Grabplatte aus Messing, die bis heute Zeugnis ablegt
von den vielfältigen Aktivitäten dieses Bischofs, der
einer der bemerkenswertesten Verdener Amtsträger überhaupt
war.
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Der Autor: Prof. Dr.
Thomas Vogtherr, geb. 1955, ist Inhaber des Lehrstuhis für
Geschichte des Mittelalters an der Universität Osnabrück
und Vorsitzender der Historischen Kommission für
Niedersachsen und Bremen.
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Er ist durch zahlreiche
Publikationen als einer der besten Kenner des mittelalterlichen
Bistums Verden ausgewiesen. In der neu erschienenen Biographie
des Verdener Bischofs Iso von Wölpe schildert er erstmals
ausführlich das Leben dieses bemerkenswerten Bischofs von
Verden, der durch Gütererwerbungen die Grundlagen für
das spätere Hochstift Verden, die Keimzelle der Altkreise
Verden und Rotenburg, schuf und durch die älteste Stadtmauer
und das St. Andreasstift bis heute so deutliche Spuren im
Verdener Stadtbild hinterlassen hat, wie kaum ein anderer
Bischof. Auch nahm Iso von Wölpe beschwerliche Reisen bis
ins Baltikum und nach Süditalien auf sich, als dies nötig
wurde, und hinterließ der Nachwelt mit seiner
Messinggrabplatte in der St. Andreaskirche in Verden ein
besonders schönes Zeugnis mittelalterlichen Kunstschaffens.
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Thomas Vogtherr: Iso von
Wölpe, Bischof von Verden (1205 - 1231) - Reichsfürst,
Bischof, Adliger Herausgegeben vom Landschaftsverband der
ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden, Stade 2008.
Gebunden, 133 Seiten, ISBN 978-3-931879-36-5. Preis: 18,00 .
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Das
Buch ist als Band 31 in der
Schriftenreihe des
Landschaftsverbandes Stade erschienen.
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NÄHERES: Landschaftsverband
Stade, Im Johanniskloster, 21682 Stade, Telefon (04141)46300, Fax:
(04141)47163, (www.landschaftsverband-stade.de), Bestellungen auch
per e-mail.
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