- Gerade in Zeiten, in
denen der Anstieg der Meeresspiegel und die Deichsicherheit zum
weltweit beachteten Thema werden, sollte das Wissen um den
Umgang der Menschen mit der wankelmütigen See
von der der Vergangenheit bis heute vorhanden und zugänglich
sein: Wie funktionieren Deiche, was können sie, wo
sind ihre Grenzen sind die heute immer wichtiger
werdenden Fragen. In bisher vier Publikationen von zwei Autoren
hat der Landschaftsverband Stade die Geschichte der Deiche und
des Deichbaus rund um das Elbe-Weser-Dreieck durchleuchten und
darstellen lassen. Einer davon ist:
Im Antlitz der Nordsee
Zur Geschichte der Deiche in Hadeln
von Norbert Fischer
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Als
Ergebnis eines mehrjährigen Forschungsprojektes, das von
der Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden, vom
Hadelner Deich- und Uferbauverband, vom Ostedeichverband und
von der Stadt Otterndorf finanziert wurde, legt der Autor eine
auf umfangreichen Quellenrecherchen beruhende, anschaulich
geschriebene und reich illustrierte Geschichte der Deiche in
Hadeln vor. Die Zähmung der Wilden See Wasser,
wie die Menschen an der Nordsee die Sturmfluten einst nannten,
war für Hadelns Aufstieg und Wohlstand von grundlegender
Bedeutung. Seit dem hohen Mittelalter schützt der Seedeich
das Land an der Elbmündung. Aber wie die Geschichte lehrt,
haben Fluten und sich verändernde Strömungen seit
Jahrhunderten den Deich bedroht - in den Kontroversen um die
Elbvertiefung ist das Problem heute wieder aktuell.
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Das als Band 28 der
Schriftenreihe des Landschaftsverbandes Stade erschienene Buch
wurde am 20. September 2007 im Kranichhaus - Museum des alten
Landes Hadeln - der Öffentlichkeit vorgestellt.
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Norbert Fischer, Im
Antlitz der Nordsee - Zur Geschichte der Deiche in Hadeln,
(Schriftenreihe des Landschaftsverbandes der ehemaligen
Herzogtümer Bremen und Verden, Band 28) Stade 2007, 496
S., 130 meist farbige Abbildungen und historische Karten,
Leinen mit Schutzumschlag, 29,80 .
ISBN 978-3-931879-34-1. |
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