Carlos Gonzales Yanez

KÜNSTLERPORTRÄT

Carlos Gonzales Yanez

(1925 Valparaiso/Chile – 2017 Bleckede/Kr. Lüneburg)

Der Künstler ist in Valparaiso (Chile) geboren. Von 1949 bis 1954 studierte er an der Hochschule für bildende Künste in Vina del Mar in der Region Valparaiso und absolvierte gleichzeitig auch ein Kunststudium in Berlin bei Professor Hans Soyka (1909 – 1972).

Kurz darauf erhielt Yanez den Auftrag für ein großes Wandgemälde am Krankenhaus von Vina del Mar. Seitdem stellte er wiederholt in seinem Heimatland Chile aus. 1955 studierte der Künstler Freskenmalerei in Buenos Aires (Argentinien) bei Professor Alfredo Guido (1892 – 1967). 1957 übernahm er die Wandgestaltung der meeresbiologischen Abteilung der Staatsuniversität Chile in Montemar.

Auf Einladung des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) begann Yanez 1962 ein Studium der Lithografie an der Hochschule für bildende Künste in Berlin. Im Jahr darauf war er das erste Mal auf einer Ausstellung in Deutschland vertreten und nahm auch an Ausstellungen in anderen europäischen Ländern sowie in den USA und Kanada teil.

1973 wurden seine Werke in Cuxhaven in der „Galerie Artica“ seines Künstlerkollegen Werner Möller (1920 – 2006) gezeigt. Sehr bekannt geworden ist die an ein Foto erinnernde Lithografie des Duhner Wattrennens von Yanez, die in der Sammlung des Landschaftsverbandes vertreten ist. Im Bestand befindet sich außerdem ein Acrylgemälde des Wattrennens. Neben figuralen Motiven mit symbolhaftem Charakter sind viele in der Sammlung vertretene Gemälde als abstrakte Kompositionen ausgeführt.

Im Angebot der Artothek sind vier Grafiken und vier Gemälde, darunter das „Wattrennen“.

Literatur/Infos: Aus dem Kunstbesitz der Stadtsparkasse Cuxhaven, mit biografischen Texten von Peter Bussler, hrsg. von der Stadtsparkasse Cuxhaven, Cuxhaven 1999, S. 118f.; Peter Bussler, Historisches Lexikon der bildenden Künstler für Cuxhaven und Umgebung, Bremerhaven 2004, S. 220

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