Geschichte

Der Landschaftsverband Stade wurde am 24. Oktober 1963 gegründet – als erster Landschaftsverband in Niedersachsen überhaupt. Initiator der Gründung war Landschaftspräsident Thassilo v. d. Decken, zugleich Oberkreisdirektor des Landkreises Stade.

Unterschriften unter der Gründungssatzung des Landschaftsverbandes Stade, 24.10.1963
Thassilo v. d. Decken (1911-1995),
Gründer des Landschaftsverbandes Stade

Gründungsmitglieder des Landschaftsverbandes Stade wurden 1963:
· die Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden
· die damaligen Landkreise Bremervörde, Land Hadeln, Osterholz, Rotenburg, Stade, Verden und Wesermünde
· die Städte Achim, Bremervörde, Buxtehude, Cuxhaven, Osterholz-Scharmbeck, Otterndorf, Rotenburg, Stade, Verden, Visselhövede und Zeven
· die Geschichts- und Heimatvereine des Bezirks: Stader Geschichts- und Heimatverein, Männer vom Morgenstern – Heimatbund an Elb- und Wesermündung, Heimatbund Rotenburg/Wümme, Heimatverein Buxtehude, Verdener Heimatbund, Heimatverein für den Kreis Osterholz, Hermann-Allmers-Gesellschaft in Rechtenfleth.

Im Jahr 2022 hat der Landschaftsverband Stade 60 Mitglieder: die Landschaft, die 5 Landkreise seines Gebietes, 17 Städte und Gemeinden, 37 Heimat- und Kulturvereine.

In den ersten 20 Jahren seines Bestehens widmete sich der Landschaftsverband Stade vor allem der Baudenkmalpflege: Er förderte in diesem Zeitraum die Erhaltung und Sanierung von etwa 200 Baudenkmalen im Elbe-Weser-Dreieck. Viele dieser Gebäude und ihre Geschichte dokumentierte 1984 ein opulenter Bildband, der 1994 in einer Neuauflage erschien. – 1988 legte der Landschaftsverband Stade zu seinem 25-jährigen Jubiläum die Festschrift „Kulturlandschaft zwischen Elbe und Weser vor: ein Kompendium zur Kultur und Kulturgeschichte der Region mit den Kapiteln Archäologie, Geschichte, bildende Kunst, Musik, Literatur, Trachten, Heimatforschung, Museen und Heimatvereine. – Zum 50-jährigen Jubiläum 2013 erarbeitete der Landschaftsverband die Landeskunde „Elbe-Weser-Dreieck“: ein Buch über Land und Leute in der Region zwischen den beiden großen Strömen.

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