Niedersächsisches Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen 2022 und 2023

Förderungen aus Mitteln des Landes Niedersachsen – Umfang aktuell ca. 210.000 Euro pro Jahr

Im Niedersächsischen Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen können Anschaffungen sowie bauliche und technische Maßnahmen gefördert werden, die für ein attraktives und zeitgemäßes Kulturangebot notwendig sind.

Das Programm richtet sich an kleine Kultureinrichtungen, die in der Regel über nicht mehr als drei Vollzeitstellen verfügen. Gefördert werden:
– bauliche Maßnahmen inklusive Erhaltungsmaßnahmen
– digitale Infrastruktur
– Veranstaltungstechnik
– Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität
– Maßnahmen zur Verbesserung der inhaltlichen Qualität
– Anschaffungen zur Gewährleistung des Kulturbetriebs

In den Jahren 2022 und 2023 fördert das Land Niedersachsen (Ministerium für Wissenschaft und Kultur) durch die Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen Investitionen in kleinen Kultureinrichtungen mit jeweils zwei Millionen Euro pro Jahr. Die Anträge mit Fördersummen von 1.000 Euro bis 25.000 Euro (Förderquote bis zu 75 Prozent) sind beim jeweils zuständigen Landschaftsverband zu stellen.

Im Elbe-Weser-Dreieck (Landkreis Cuxhaven, Landkreis Osterholz, Landkreis Rotenburg (Wümme), Landkreis Stade, Landkreis Verden) vergibt der Landschaftsverband Stade die Fördermittel. Für Investitionsprojekte der kleinen Kultureinrichtungen im Elbe-Weser-Dreieck stehen etwa 210.000 Euro pro Jahr zur Verfügung.

Antragsstichtage:
– 31.10.2022 (für Maßnahmen des Jahres 2022)
– 31.05.2023 (für Maßnahmen des Jahres 2023)

Antragsberechtigt sind rechtsfähige juristische Personen des privaten Rechts, z. B. eingetragene Vereine, GbRs, gGmbHs oder Stiftungen. Die Antragsteller müssen Träger einer Einrichtung mit eindeutig kultureller Ausrichtung sein bzw. einer solchen angehören (z. B. Heimatvereine, Amateurtheater, Freilichtbühnen, Freie professionelle Theater, nichtstaatliche Museen, soziokulturelle Einrichtungen, Kunstvereine, Kunstschulen, Musikschulen, Musikzentren).

Voraussetzung für eine Förderung durch den Landschaftsverband Stade ist ein schriftlicher Antrag mit genauer Projektbeschreibung und detailliertem Kosten- und Finanzierungsplan. Die Ausschreibung des Förderprogramms, die Förderkriterien und das notwendige Antragsformular mit einem Muster für den Kosten- und Finanzierungsplan sind hier einseh- und herunterladbar.

Die Förderquote für eine Maßnahme kann bis zu 75 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten betragen. Nicht gefördert werden Personalkosten, laufende Sachkosten, der Erwerb von Immobilien und Grundstücken und Neubauten, in der Regel auch nicht bauliche Maßnahmen an oder in Gebäuden im Besitz des Landes, des Bundes oder einer Kommune.

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